Virtualisierung, Gefahren und Risiken

Auch in der Virtualisierung gilt auf einem Bein steht man auf Dauer nicht stabil, im Gegenteil, fällt in einer normalen Server Landschaft ein einzelnes System aus bedeutet dies nur einen teilausfall, eine einzelne Anwendung steht nicht zur Verfügung. Der Ausfall eines physischen Host bedingt den Ausfall mehrerer virtuellen Systeme. Liegt der Speicherplatz im lokalen Storage fallen die Anwendung über mehrere Stunden oder Tage aus.

 

 Virtualisierung Liefert nur mit zentralen Daten Speicher notwendige Funktionen um durchgehende Uptime der virtuellen Systeme zu erzielen.

Gerade hier entsteht  schnell ein very expansive Single Point of failure (Sehr teurere einzelne Schwachstelle).

Wie schnell ist ihr System wieder verfügbar wenn der zentrale Daten Speicher ausfällt? Die physischen Server fehlerfrei, der Zugriff auf die virtuellen Festplatten aber verwehrt. Ihr Rechenzentrum mit allen virtuellen Systemen ohne Funktion, Speicher Hersteller reagieren in 2-8 Stunden, und tauschen defekte Teile aus, was passiert wenn eine zentrale Partition mit mehreren virtuellen Systemen durch Unachtsamkeit oder Hardware defekt nicht mehr nutzbar ist. Die klassischen Daten Restorer haben sich  auf die Wiederherstellung von virtuellen Festplatten Dateien spezialisiert und dürften mittlerweile einen großen Teil ihres Umsatzes damit bestreiten. Einerseits gut für den Kunden der seine Daten verloren hat, andererseits ein sehr kostspieliger weg um wieder an die eigenen Daten zu gelangen..

Generell  wird in der Virtualisierung das Thema Backup Unterschätzt, die Sicherung virtueller Systeme gestaltet sich nur Oberflächlich betrachtet einfacher als In der physischen Welt.

Für die Anwendung zeigen sich in Verbindung mit Backup zwei Zeitdeltas als wichtig: RTO und RPO: Recovery Point Objective stellt den Zeitpunkt der letzten Sicherung dar, sprich wie viele Daten gehen verloren bei einem Defekt. Recovery Time Objective definiert den Zeitpunkt wann die Anwendung wieder verfügbar ist. Mit einem klassischen Backup auf Band sind beide Zeiten zu lange. Einmal pro Nacht gesichert verlieren Sie eventuell einen ganzen Tag, je nach Datenmenge dauert die Wiederherstellung per Band mehrere Stunden oder Tage. Fallen gleich mehrere Anwendungen über einen längeren Zeitraum aus gerät die Virtualisierungs Technologie unnötigerweise in die Schieflage. Hier helfen Backup Technologien die sofort startbare virtuelle Systeme vorhalten die mit einem vertretbaren Datenverlust - bis zu wenige Minuten oder Sekunden – prompt genutzt werden können.

4SYSTEMS Ihr langjähriger Anbieter für Virtualisierung zeigt Ihnen den Weg.

Virtualisierung vereinfacht die Server Administration durch Trennung der Software von der Hardware, dadurch sind Wechsel auf neue Server Systeme einfach durchzuführen, der zusätzliche Overhead dabei wird aber allzu oft unterschätzt. Nicht nur im fehlerfall sind aktuelle Dokumentationen überlebenswichtig, fällt die zentrale Administrations Oberfläche (VMware virtualcenter, Microsoft Virtual machine Manager, xen ...) aus fehlt die Übersicht und aufwendige Suche nach den virtuelle Servern  verlängert unnötigerweise die Ausfallszeit. Da virtuelle Systeme in wenigen Sekunden neu erstellt oder auf andere Speicher oder Host Systeme übersiedeln ist eine manuelle Dokumentation kaum durchführbar. Automatische Dokumentation der virtuellen und physischen Systeme schafft den nötigen Überblick im Krisenfall.  

Nicht nur die Dokumentation stellt bei Virtualisierung komplexere Anforderungen an die System Administration. Auch die Überwachung der laufenden Dienste gestaltet sich komplexer. Spezielle Funktionen wie Thinprovisioning - virtuelle Festplatten wachsen erst mit dem Befüllen der Daten an - helfen Speicherplatz zu sparen, wird allerdings der reale Speicherplatz nicht überwacht fahren die virtuellen Systeme an die Wand und schalten sich im Idealfall nur ab, im ungünstigsten Fall sind die Dateisysteme der virtuellen Festplatten beschädigt. Unabhängig davon schafft zentrales Monitoring bei Virtualisierung ungeahnte Möglichkeiten da virtuelle Anwendungen im Fehlerfall durch das Monitoring System in einem Eskalationsplan wieder reaktiviert werden können. Zuerst werden Dienste neu gestartet, im anhaltenden Fehlerfall komplette Server gebootet.